1. Bundesliga Damen

 

Seit der Saisson 2016/2017 hat der SSC Karlsruhe seine eigene Unterwasserrugby-Damenmannschaft.

 

Maiken Günther und Mathilde Brax haben viel Zeit investiert, um motivierte Mittspielerinnen zu finden und alle Hürden einer Mannschaftsneubildung zu meistern. Dabei wurden Sie tatkräftig vom SSC Karlsruhe unterstützt. Neben den Kernspielerinnen aus Karlsruhe kämpfen nun auch junge Frauen vom Bodensee und aus Bielefeld gemeinsam um Siege.

 

Die Damenteams spielen jede Saison um den Titel 'Deutscher Meister' und den Einzug in den Champions Cup.

Liga-Termine 2016/2017

03.12.2016   Stuttgart
14.01.2017   Aachen
11.02.2017   Göttingen
04.03.2017   Stuttgart
01.04.2017   Duisburg
06.05.2017   Bamberg

Ergebnisse 2016/2017

 

 

1. Spieltag

SSC Karlsruhe     TSC Bremen 0 : 6 
SSC Karlsruhe Sporttaucher Berlin     0 : 15
SSC Karlsruhe UC Langen 0 : 19
 

2. Spieltag

SSC Karlsruhe     SG Stuttgart/Weinheim   6 : 5
SSC Karlsruhe DUC Hamburg 3 : 2
 

3. Spieltag

SSC Karlsruhe   FS Duisburg (D)     0 : 16
SSC Karlsruhe SG Bayrische Damen     0 : 10
 

4. Spieltag

SSC Karlsruhe   TSC Bremen     2 : 1 
SSC Karlsruhe Sporttaucher Berlin 0 : 9 
SSC Karlsruhe UC Langen  0 : 29
 

5. Spieltag

SSC Karlsruhe    SG Stuttgart/Weinheim - : -
SSC Karlsruhe DUC Hamburg     7 : 0

Erster Spieltag der 1. Bundesliga der Damen 2016/2017

 

Da der Wunsch nach einer Karlsruher Damenmannschaft bei den Spielerinnen schon seit längerem existiert und im letzten Jahr noch zwei Damen ihren Weg in die Mixed-Mannschaft gefunden haben gründeten Maiken Günther und Mathilde Brax zur beginnenden Ligasaison eine Damenmannschaft im SSC. Da es eher wenige Frauen im Unterwasserrugby gibt, werden oft Spielgemeinschaften mit Damen aus anderen Vereinen gebildet. Die Karlsruherinnen fanden Verstärkung in der Mannschaft vom Bodensee, mit der der SSC Karlsruhe schon zwei Trainingslager veranstaltet hat, und durch die Trainerin der Juniorennationalmannschaft Lina Fründt in Bielefeld. Neugründungen sind im Unterwasserrugby meist sehr interessant, da man sich ohne zu sprechen im Spiel verständigen muss und man somit die Taktiken der Mitspieler sehr gut kennen sollte. Damit ist ein Durchsetzen gegen alteingesessene Teams auch eine Herausforderung.

 

Das neu gegründete Damenteam des SSC Karlsruhe bekam am 3. Dezember 2016 im Stuttgarter Inselbad die Chance sich unter Beweis zu stellen. Das erste Spiel startete gegen die Bremer Damen. Mit Janina Bracker, Thea Schlüter und Corinna Rauleder auf dem Deckel Irmgard Eberhardt, Annelie Bruder, Kathrin Diekhans und Maiken Günther in der Verteidigung konnte die Mannschaft den einen oder anderen krankheitsbedingten Ausfall kompensieren. Im Sturm sollten Mathilde Brax, Carole Harivelle und Simone Arnold für Druck am gegnerischen Tor sorgen. Das Team spielte mit hoher Motivation und Kampfgeist gegen die seit 3 Jahren gut eingespielte Bremerinnen. Da sich das Team unter Wasser erst einmal zusammenfinden musste, unterlag Karlsruhe den Bremern mit sechs Toren.

 

Leider dezimierte sich die Mannschaft krankheitsbedingt im weiteren Tagesverlauf, wodurch sie trotz einiger Chancen am gegnerischen Korb im Spiel gegen die alteingesessenen Berliner Damen (0:15) unterlag. Das letzte Spiel gegen die deutschen Meister des Vorjahres, den UC Langen, verloren die Karlsruher Damen mit 19 Toren.

 

Trotz der verbesserungswürdigen Ergebnisse konnten die Karlsruherinnen wertvolle Erfahrungen in dieser neuen Konstellation sammeln. Am nächsten Spieltag steht die Partie gegen die Hamburger Damen an, die als ebenbürtiger Gegner eingeschätzt werden. Davor hat die Mannschaft des SSC sich noch am Göttinger Neujahrsturnier sich in lockerer Atmosphäre eingespielt und erste Erfolge durch den zweiten Platz gefeiert.

Zweiter Spieltag der 1. Bundesliga der Damen 2016/2017

 

Zum zweiten Spieltag der Damen fand sich die Karlsruher Mannschaft am 14. Januar 2017 in der Ulla-Klinger-Halle in Aachen ein. Motiviert durch den zweiten Platz auf dem Göttinger Neujahrsturnier am Wochenende zuvor, wollte die Mannschaft an diese Erfolge weiter anknüpfen.

 

Im ersten Spiel traten die Sportlerinnen gegen die Damen der Spielgemeinschaft Stuttgart/Weinheim an. Diese sind als eine der stärksten Mannschaften der Liga bekannt, waren aber durch einige Krankheitsausfälle stark dezimiert, und konnten nur zu siebt gegen die neun Karlsruherinnen antreten.

 

In der Mannschaft bildeten das Team aus Annelie Bruder, Thea Schlüter und Janina Bracker die Deckel. Die Verteidigung war durch Irmgard Eberhardt, Lina Fründt und Maiken Günther besetzt, im Sturm kämpften Mathilde Brax, Carole Harivelle und Kathrin Diekhans.

 

Trotz Unterbesetzung waren die Stuttgarterinnen den SSClerinnnen durch ihre langjährige Spielerfahrung fast ebenbürtig. Daher galt es für die Karlsruher auf Zeit zu spielen um ihre zahlenmäßige Überlegenheit auszuspielen. Dies gelang den Karlsruherinnen auch nach kurzer Einspielphase. Trotzdem wussten die Gegnerinnen ihre seltenen Chancen am Karlsruher Tor zu nutzen. Doch der verwandelte Strafstoß durch Lina Fründt verhalf den SSClerinnen letztendlich zum Sieg mit 6:5.

 

Durch den Sieg gegen die Stuttgarterinnen angestachelt ging die Mannschaft in das zweite Match gegen Hamburg, die direkte Konkurrenz für die Karlsruher ist. Die Damenmannschaft aus Hamburg wurde genau wie die SSClerinnen dieses Jahr erst gegründet. Da die Anteile an Verteidigungs- und Angriffssituationen gleich wie im vorhergehenden Spiel eingeschätzt wurden, blieb die Aufstellung gleich. Den Karlsruherinnen gelang es die meiste Zeit im Ballbesitz zu sein und konzentriert das Tor der Nordlichter anzugreifen. Selbst in zwei Strafzeiten, in denen die Mannschaft nur zu fünft im Wasser agierte, wurden die Angriffswellen der Hamburgerinnen abgehalten. Doch die leichte Unterbesetzung in der Karlsruher Mannschaft gab den Gegnern gegen Ende Gelegenheit Lücken zu reißen. Trotzdem konnten die SSClerinnnen ihren Sieg mit 3:2 festigen.

 

Dieser Spieltag hat der Mannschaft vor allem gezeigt, dass sie sich mit Zusammenarbeit, Teamgeist und den einzelspielerischen Tipps des letzten Spieltags gut einen Platz in der Liga erarbeiten können. Mit dieser Motivation freuen wir uns bereits auf den nächsten Spieltag am 11.02. in Göttingen, an dem wir uns gegen die letzten Mannschaften in der Hinrunde der Liga beweisen dürfen.

Dritter Spieltag der 1. Bundesliga der Damen 2016/2017

 

Am Samstag, den 11. Februar 2017, stand der dritte Spieltag der 1. Damenbundesliga in Göttingen an. Durch drei verletzungsbedingte Ausfälle geschwächt, fuhr der SSC Karlsruhe zu zehnt in den Norden. Im ersten Spiel ging es gegen die klar favorisierten Damen vom FS Duisburg. Schon nach wenigen Sekunden mussten die Karlsruherinnen den ersten Gegentreffer einstecken. In der ersten Halbzeit fielen noch sieben weitere Tore gegen den SSC Karlsruhe, obwohl die Karlsruher Abwehr teilweise mehrere Minuten dichthielt und das Spiel phasenweise auf die Duisburger Seite verlagern konnte. Nach dem Seitenwechsel war das Spiel erneut auf die Karlsruher Seite verschoben. Dank eines guten Forecheckings konnten die Karlruherinnen viele Tore verhindern und Duisburgerinnen den Ball nur acht weitere Male im Korb versenken. Die zu erwartende Niederlage fiel mit 0:16 deutlich niedriger aus als erwartet.

 

Das zweite Spiel absolvierten die Karlsruherinnen gegen die vollbesetzten bayrischen Damen. Gegen die jungen Bayern war es sehr schwer den Ball über die Mittellinie in die gegnerische Hälfte zu tragen. Die gut liegende Verteidigung ließ bis zur Halbzeitpause lediglich 3 Tore zu. Nach der Pause ließen bei den Karlsruherinnen allmählich die Kräfte nach, nicht aber der Kampfgeist. Dennoch nutzen die bayrischen Damen den Vorteil, mehr Wechselmöglichkeiten zu haben, aus und platzierten den Ball sieben weitere Male im Karlsruher Korb. Somit kam es nach einem fairen, aber sehr hartem Spiel zu einem 0:10 Endstand.

 

Nach dem dritten Spieltag liegt der SSC Karlsruhe punktgleich mit dem TSC Bremen auf den Plätzen 6 und 7. Es bleibt weiterhin sehr spannend.